von innen heraus.
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Die Zeit fliegt. Die Zeit wartet auf niemanden. Die Zeit heilt alle Wunden. Wir alle wollen nur das Eine und das ist mehr Zeit. Zeit aufzustehen. Zeit erwachsen zu werden. Zeit loszulassen. Zeit.
Nähe. Das sind zwei kurze Silben für: "Hier hast du mein Herz und meine Seele. Bitte mach sie zu Hackfleisch. Viel Spaß dabei." Nähe ist genauso ersehnt wie gefürchtet. Es ist schwer, mit ihr zu leben, und unmöglich, ohne sie auszukommen.
Wenn wir Glück haben verstehen wir irgendwann in unserem Leben, dass es gar nicht um diesen oder jenen Traum geht, sondern darum überhaupt zu träumen.
Egal, wie sehr man sich dagegen wehrt, jeder Mensch fällt irgendwann einmal. Und das ist eine schreckliche Erfahrung. Aber wenn es etwas Gutes am Fallen gibt, dann ist es die Chance, die man seinen Freunden gibt, einen aufzufangen.
Die Menschen, die am Ende eines Tages noch bei einem sind, das sind diejenigen, die es wert sind, dass man bei ihnen bleibt.
Schmerz – man muss ihn einfach aushalten und hoffen, dass er von allein wieder weggeht. Hoffen, dass die Wunde, die er ausgelöst hat, verheilt. Es gibt keine wirklichen Lösungen. Und auch keine leichten Antworten. Am besten atmet man tief ein und aus und hofft, dass der Schmerz nachlässt.
Das Leben ist kein Zuschauersport. Ob man gewinnt, verliert oder unentschieden spielt – das Spiel läuft ohne Unterbrechung. Ob wir das nun wollen oder nicht.
Es ist schwer die Vergangenheit wirklich hinter sich zu lassen. Unsere Vergangenheit ist das was uns ausmacht, was uns die Richtung vorgibt. Unsere Vergangenheit taucht immer wieder auf – immer und immer wieder. Was wir uns vor Augen halten müssen ist, dass wir unsere Vergangenheit selbst schaffen - und zwar durch das was wir heute tun.
Jemanden in sein Leben zu lassen bedeutet die Mauern einzureißen, die man sein Leben lang aufgebaut hat.
Wir alle gehen durch’s Leben wie der Elefant im Porzellanladen. Ein Sprung hier, ein Knacks da. Wir richten Schäden bei uns selbst an. Und bei anderen Menschen.
Die Schwierigkeit liegt darin herauszufinden, wie wir den Schaden begrenzen, den wir angerichtet haben.
Und wenn der Mensch entdeckt, dass er in Schwierigkeiten steckt – und das tut er meistens – wendet er sich an etwas, dass größer ist als er selbst - an die Liebe, das Schicksal oder die Religion, damit er die Welt versteht.